the HiFi Orchestra e.V.

Satzung

Präambel

Der Verein the HiFi Orchestra e.V. schafft Rahmenbedingungen, die für die Organisation und die Durchführung der musikalischen Arbeit des Ensembles the HiFi Orchestra (nachfolgend Ensemble genannt) und dessen Projekten notwendig sind. Er regelt organisatorische und finanzielle Belange des Ensembles. In diesem Sinne gilt für den Verein folgende Satzung:

§ 1 Name, Sitz, Eintragung und Geschäftsjahr

  1. Der Verein trägt den Namen the HiFi Orchestra e.V.
    (nachfolgend Verein genannt).
  2. Der Sitz des Vereins ist Osnabrück.
  3. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
  4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck, Ziele und Aufgaben

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (§§ 51ff) in der jeweils gültigen Fassung.
    Der Verein dient hierbei der Förderung von Kunst und Kultur (nach Punkt 5 des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung).
  2. Grundsätze und Selbstverständnis des Ensembles:

    a) Das Ensemble versteht sich als junger, professioneller Klangkörper, der Konzertprojekte im Grenzbereich zwischen Jazz, Klassischer Musik und Populärer Musik durchführt. Bei den dabei aufgeführten Konzertprogrammen handelt es sich meist um neu und für das Ensemble komponierte Musik oder für das Ensemble eingerichtete Arrangements.
    Besonderes Augenmerk liegt auf der Zusammenarbeit mit etablierten Musikern1 unterschiedlichster Stilistiken, für welche ein exklusives, künstlerisch zugeschnittenes Konzertprogramm erstellt wird.
    Ebenso zentral sind Kooperationen mit anderen Ensembles, Orchestern oder anderen musikalischen Formationen.

    b) Das Ensemble ist in erster Linie besetzt mit professionellen Spielern aus dem musikstudentischen Umfeld Osnabrücks. Wirkungsbereich ist vor allem die Stadt Osnabrück sowie Konzertstätten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, doch ist dieser nicht darauf beschränkt.

    c) Das musikalische Schaffen des Ensembles wird intensiv dokumentiert durch Tonaufnahmen, Fotos, Videos und Presseberichte. Hierfür engagiert das Ensemble Fotografen sowie Filmemacher und steht in Kontakt mit der Presse. Das Ensemble bemüht sich mit dem so entstehenden Material um eine weitreichende mediale Präsenz, um einen großen und heterogenen Personenkreis mit seinem Wirken erreichen zu können.


    d) Der Betrieb des Ensembles – die Konzertdurchführung und die dazu gehörigen Proben – generiert Kosten. Diese sind u.a. Fahrtkosten, Übernachtungen und Verpflegung. Dazu kommen Honorare für Zusatzleistungen wie Fotos und Videos, Technik, Leihe und Versicherung von Instrumenten u.v.m. Ausserdem ist es das erklärte Bestreben den Spielern des Ensembles die im professionellen Bereich üblichen Gagen zu zahlen.

    e) Der künstlerischen Leitung des Ensembles obliegt die Formulierung und letztliche Entscheidung für ein konkretes Konzertkonzept sowie Entscheidungen in künstlerischen Fragen hinsichtlich durchzuführender Projekte. Außerdem entscheidet die künstlerische Leitung über die konkrete Besetzung des Ensembles.

  3. Der Verein dient der Umsetzung und Wahrung dieser Grundsätze durch:

    a) die Planung und Durchführung von Konzertprojekten des Ensembles. Hierzu gehören die terminliche und finanzielle Anfrage, Absprache und Koordinierung von Konzerten mit Veranstaltern.

    b) die terminliche und finanzielle Anfrage, Absprache und Koordinierung der für das jeweilige Projekt nötigen Besetzung. Zentral ist hier die Gewährleistung einer spielfähigen Besetzung zum Konzerttermin. Terminabsprachen sollen mit großer Sorgfalt abgewickelt und auf eindeutige Terminbestätigungen jedes einzelnen Ensemblemitglieds geachtet werden.

    c) die Planung und Koordinierung von Probenterminen, die Beschaffung der dafür nötigen Räumlichkeiten, die Koordinierung von Anreise, Aufenthalt und Abreise auswärtiger Ensemblemitglieder, die Bereitstellung von Verpflegung, der Transport von Equipment, die Bereitstellung von Notenpulten und Stühlen, die Bereitstellung von für das jeweilige Projekt vorgesehene Notenmaterial und aller weiteren Notwendigkeiten für die Projektdurchführung.

    d) im Bedarfsfall das Leihen von Instrumenten und der damit verbundene Abschluss einer Instrumentenversicherung. Eine Anschaffung von Instrumenten durch den Verein schließt diese Satzung nicht aus, wenn diese dauerhaft der Projektdurchführung des Ensembles dienen und diesem stets zur Verfügung stehen. Dieselben Regelungen gelten generell für Anschaffungen, die für den Betrieb des Ensembles nötig sind oder diesen verbessern (z.B. Pulte, Instrumentenständer, Audiotechnik, Tassen, Wasserkocher oder andere Gebrauchsgegenstände und Verbrauchsmittel).

    e) die Beschaffung und Bereitstellung von Mitteln zur Finanzierung von Konzertprojekten, z.B. durch öffentliche Fördermittel, Sponsoring und Spenden sowie Gagen.

  4. Der Verein und in besonderer Rolle der Vorstand gestalten das Vorgehen des Vereins besonders durch die Umsetzung dieser Grundsätze:

    Terminabstimmung

    Die Abstimmung von Terminen ist ein stetiger Prozess, über den stets Klarheit und Transparenz herrschen muss. Dies betrifft vor allem die Bestätigung von Konzertterminen durch Veranstalter und durch jedes Ensemblemitglied.

    Finanzierung

    Die Finanzierung von Konzertprojekten muss frühzeitig gesichert sein. Solange keine gesicherte Finanzierung vorliegt, können keine Mittel verbraucht oder Unkosten generiert werden.

    Kommunikation

    Die konkrete Sachlage eines Konzertprojekts und die generelle Situation von Verein und Ensemble müssen stets klar sein bzw. klar gemacht werden. Probleme sind mit zuständigen Ämtern oder der Mitgliederversammlung zu diskutieren.

§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche an das Vereinsvermögen.
  3. Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Mitglieder des Vereins können alle natürlichen und juristischen Personen werden, welche die Ziele des Vereins unterstützen. Minderjährige benötigen für eine Mitgliedschaft die Zustimmung ihrer Erziehungsberechtigten.
  2. Die Mitgliedschaft im Verein ist nicht gleichbedeutend mit der Mitgliedschaft im Ensemble. Für Ensemblemitglieder besteht keine Notwendigkeit zur Mitgliedschaft im Verein. Aus der Vereinsmitgliedschaft lässt sich keine Berechtigung zur Mitgliedschaft im Ensemble ableiten. Die Auswahl der Mitspieler des Ensembles trifft die Ensembleleitung auf der Basis fachlicher und künstlerischer Entscheidungen.
  3. Der Verein besteht aus:

    a) aktiven Mitgliedern

    Aktive Mitglieder besetzen Vereinsämter und können in diese gewählt werden.

    b) fördernden Mitgliedern

    Fördernde Mitglieder können natürliche und juristische Personen oder Körperschaften werden, welche die Ziele des Vereins insbesondere finanziell unterstützen wollen.

  4. Ein Aufnahmeantrag kann mündlich oder schriftlich gestellt werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Bei Personen unter 18 Jahren muss der Antrag durch die Erziehungsberechtigten gestellt werden. Die Aufnahme wird schriftlich bestätigt.
    Mit der Aufnahme erkennt jedes Vereinsmitglied diese Satzung und die Grundsätze des Vereins an. Eine Aufnahme in den Verein ist jederzeit möglich.
  5. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.
    Ein Austritt aus dem Verein ist jederzeit möglich, sobald eine Austrittsmeldung dem Vorstand schriftlich vorliegt.
  6. Ausgeschlossen werden kann, wer gegen diese Satzung oder bestehende Ordnungen oder Richtlinien des Vereins verstößt oder wer durch sein Verhalten die Interessen und das Ansehen des Vereins oder des Ensembles schädigt. Über den Ausschluss eines Vereinsmitgliedes entscheidet der Vorstand. Ein Ausschluss ist jederzeit möglich und wird schriftlich vom Vorstand bestätigt.
  7. Der Verein erhebt keine Mitgliederbeiträge.

§ 5 Vereinsorgane

Die Organe des Vereins sind:

a) die Mitgliederversammlung

b) der Vorstand

§ 6 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung plant die Arbeit des Vereins hinsichtlich der Umsetzung von Konzertprojekten und entscheidet gegebenenfalls über Fragen von grundsätzlicher Bedeutung. Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern spezielle Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.

    Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere:

    a) die Wahl des Vorstands.

    b) die Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und die Auflösung des Vereins.

    c) die Beschlussfassung von Finanzierungsplänen für angesetzte Projekte.

    d) die Beschlussfassung über die Aufgaben des Vereins zur Projektdurchführung.

    e) die Beschlussfassung in sonstigen Vereinsangelegenheiten.

    f) die Entlastung des Vorstands.

    g) die Entgegennahme von Berichten des Vorstands und der Kassenprüfer.

  2. Die Mitgliederversammlungen findet in einem mehrteiligen, inhaltlich und zeitlich gestaffelten Turnus statt. Dieser Turnus richtet sich vor allem nach angesetzten Konzertterminen, Termin- und Finanzierungsbestätigungen und weiteren Kriterien und muss im Bedarfsfall angepasst werden.
  3. Die Mitgliederversammlung soll als Treffen (möglichst aller) Mitglieder in persona stattfinden. Ist diese direkte Mitgliederversammlung nicht möglich oder unverhältnismäßig aufwändig oder nur eine geringe Teilnahme absehbar, so ist die Versammlung indirekt mit den gängigen medialen Kommunikationsmitteln abzuhalten. Dazu gehören Email, Telefonkonferenz oder Gruppenchats in Messenger-Anwendungen. Ausserdem besteht die Möglichkeit von Mischformen aus direkter und indirekter Versammlung, wenn dies die Zahl teilnehmender Mitglieder erhöht.
  4. Künstlerische Entscheidungen über musikalische Inhalte, Programmgestaltung sowie die Besetzung des Ensembles und das daraus folgende Aufnehmen oder Weglassen von Ensemblemusikern sind nicht Sache der Mitgliederversammlung sondern der künstlerischen Ensembleleitung.
  5. Fördernde Mitglieder können an der Mitgliederversammlung teilnehmen und sind beschlussfähig. Juristische Personen wie Verbände oder Körperschaften sind berechtigt eine natürliche Person mit einer Vollmacht zur Stimmberechtigung an den Mitgliederversammlungen teilnehmen zu lassen. Diese Vollmacht muss vor Beschlussfassung schriftlich vorliegen.
  6. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt per Email, Telefon oder Messenger durch den Vorstand. Die Terminabstimmung findet ebenfalls per Email, Telefon oder Messenger statt, wobei der letztlich festgesetzte Termin per Email bekannt gegeben wird.
  7. Eine Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert. Mitgliederversammlungen werden auf Initiative des Vorstands einberufen. Eine Mitgliederversammlung ist außerdem einzuberufen, wenn die Einberufung von 25% der Vereinsmitglieder verlangt wird.
  8. Jede Mitgliederversammlung ist durch den Vorstandsvorsitzenden oder seinen Stellvertreter zu leiten und vom Schriftführer zu protokollieren. Das Protokoll wird vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer unterzeichnet.
  9. Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, sobald mindestens
    50 % der Vereinsmitglieder an ihr teilnehmen.
  10. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse – mit Ausnahme von Satzungsänderungen, Amtsenthebungen und der Auflösung des Vereins – mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorstandsvorsitzende.
  11. Jedes Mitglied ab dem 14. Lebensjahr ist mit einer Stimme stimmberechtigt.

§ 7 Vorstand

  1. Der Vereinsvorstand besteht aus folgenden Ämtern:

    dem Vorsitzenden

    dem Schriftführer (und stellvertretendem Vorsitzenden)

    dem Kassenwart

  2. Der Vorsitzende und sein Vertreter sind alleinvertretungsberechtigt.
  3. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen worden sind. Er hat insbesondere die folgenden Aufgaben:

    a) Führung der Vereinsgeschäfte

    b) Umsetzung und Wahrung der Vereinsgrundsätze und seiner Ziele

    c) Terminmanagement von Konzertprojekten und Proben

    d) Interne Kommunikation zwischen Mitgliedern und Ensembleleitung

    e) Externe Kommunikation mit Veranstaltern, Förderern, Sponsoren, Dienstleistern u.a.

    f) Einberufung von Mitgliederversammlungen

    g) Durchführung von Beschlussfassungen

    h) Erstellung von Berichten sowie deren Zeichnung und Übergabe an die Mitgliederversammlung

    i) Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern

    j) Vertretung des Vereins

  4. Künstlerische Entscheidungen über musikalische Inhalte, Programmgestaltung sowie die Besetzung des Ensembles und das daraus folgende Aufnehmen oder Weglassen von Ensemblemusikern sind nicht Sache des Vorstands, sondern der künstlerischen Ensembleleitung.
  5. Der Vorstand kann zur Entlastung in Absprache mit der Mitgliederversammlung Teile seiner Aufgaben an Mitglieder delegieren.
  6. Der Vorstand arbeitet in der Ausübung seiner Ämter generell ehrenamtlich.

§ 8 Vorstandsvorsitzender

Abgesehen von den Aufgaben, die der Vorstand als Ganzes innehat, kommen dem Vorsitzenden spezifische Aufgaben zu:

  1. Einberufung der Mitgliederversammlungen

    Im Interesse der erfolgreichen Umsetzung der Vereinsarbeit hat der Vorsitzende nach eigenem Ermessen und in Rücksprache mit der Mitgliederversammlung Sitzungen einzuberufen. Seine Aufgabe besteht hierbei v.a. darin Termine zu finden, welche dem Zeitrahmen des betreffenden Projekts entsprechen. Sitzungen sollen nicht zu spät stattfinden, sodass das Arbeitsaufkommen frühzeitig und gleichmäßig erledigt werden kann, ebenso aber nicht zu früh, damit Aufgaben überhaupt erledigt werden können.
    Desweiteren hat der Vorsitzende darauf zu achten Termine so zu wählen, dass möglichst viele Mitglieder an der Sitzung teilnehmen können.
    Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt per Email, Telefon oder Messenger durch den Vorstand. Die Terminabstimmung findet ebenfalls per Email, Telefon oder Messenger statt, wobei der letztlich festgesetzte Termin per Email bekannt gegeben wird.

  2. Terminmanagement

    Als äußerst wichtigen Teil seines Amtes hat der Vorsitzende die Regelung sämtlicher Terminangelegenheiten zu betrachten. Dies beinhaltet die Anfrage und Terminabsprache mit Veranstaltern ebenso wie die Anfragen für Konzerttermine an das Ensemble, die Abstimmung von Probenterminen, die Termine der Mitgliederversammlungen usw. Er hat außerdem dafür Sorge zu tragen, dass Terminbestätigungen immer schriftlich vorliegen.

  3. Externe Kommunikation

    Der Vorsitzende ist außerdem zuständig für die Kommunikationsabwicklung der Vereinsbelange gegenüber Dritten, also Partnern, Veranstaltern, Förderern oder Dienstleistern. Er formuliert Anfragen und Aufträge und erstellt in Zusammenarbeit mit dem Kassenwart Förderanträge.

§ 9 Schriftführer

Der Schriftführer hat seine Hauptverantwortlichkeit in der Abwicklung der vereinsinternen Kommunikation. Dies beinhaltet Folgendes:

  1. Ihm obliegt stets einen Überblick über relevante Sachverhalte und Probleme zu haben. Er kommuniziert Anliegen von Mitgliedern dem Vorstand und der Mitgliederversammlung und kommuniziert umgekehrt Entscheidungen des Vorstands der Mitgliederversammlung.
  2. Der Schriftführer ist verantwortlich für die Erstellung der Sitzungsprotokolle und deren korrekter Zeichnung. Sitzungsprotokolle und Beschlussfassungen sind allen Vereinsmitgliedern unmittelbar per Email zukommen zu lassen.
  3. Beschlüsse und vor allem Terminpläne werden von ihm stets in Rundschreiben zusammengefasst genannt, Absprachen und Terminabstimmungen wiederholt besprochen und nachgefragt.

§ 10 Kassenwart

Dem Kassenwart obliegt, zu jedem Zeitpunkt über die finanzielle Situation des Vereins informiert zu sein. Er überwacht und dokumentiert sämtliche finanzielle Vorgänge innerhalb der Vereinsgeschäfte. Seine Aufgaben umfassen:

  1. Veranschlagung eines Finanzierungsplanes für angesetzte Projekte. Dieser Finanzierungsplan ist der Mitgliederversammlung vorzustellen. Bei Beschluss des Finanzierungsplanes durch die Mitgliederversammlung wird dieser zur Grundlage von Förderanträgen, Sponsoring- und Spendenaufrufen sowie Gagenverhandlungen.
    Die Mitgliederversammlung kann den Finanzierungsplan begründet ablehnen. Der Kassenwart hat dann einen weiteren angepassten Finanzierungsplan zu erstellen.
  2. Überwachung und Dokumentierung sämtlicher Ein- und Ausgänge finanzieller Mittel in der Durchführungsphase von Konzertprojekten. Über laufende Umsätze ist der Vorstand stets auf dem aktuellen Stand zu halten. Sollte die reale finanzielle Situation vom Finanzierungsplan erheblich abweichen, ist der Vorstand umgehend zu unterrichten.
  3. Auszahlung von vereinbarten Gagen, Honoraren, Mieten und sonstigen Kosten. Jede Auszahlung muss vom Vorstand abgesegnet sein und mit einer Rechnung zu belegen.
  4. Die Dokumentation über die Mittelverwendung in der Nachbereitungs- und Auswertungsphase eines Konzertprojekts.
  5. Der Kassenwart hat dem Vorstand und der Mitgliederversammlung zu jedem Zeitpunkt Einsicht in die Finanzlage des Vereins zu gewähren.

§ 11 Beschlussfassung

  1. Die Beschlussfassung in der direkten Mitgliederversammlung erfolgt mündlich oder durch Handzeichen. Jedes Abstimmungsergebnis wird vom Schriftführer protokolliert. Der zum Sitzungsende im Protokoll belegte Beschlussstand ist durch alle Mitglieder mündlich zu bestätigen und durch Sitzungsleiter und Schriftführer zu zeichnen. Äußert sich ein Mitglied nicht zur Sache, so gilt dies als Enthaltung.
  2. Die Beschlussfassung in der indirekten Mitgliederversammlung erfolgt:

    a) per Telefonkonferenz: mündlich. Eine Nicht-Äußerung gilt als Enthaltung.

    b) per Messenger-Anwendungen: unmittelbar schriftlich. Eine Nicht-Äußerung bis längstens 24 Stunden nach Abstimmung gilt als Enthaltung.

    c) per Email: schriftlich. Eine Nicht-Äußerung bis längstens 3 Tage nach Abstimmung gilt als Enthaltung.

  3. In der indirekten Mitgliederversammlung sind Protokolle per Email allen Mitgliedern vorzulegen. Eine digitale Zeichnung durch pdf-Anwendungen ist hier ausreichend.
  4. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse – mit Ausnahme von Satzungsänderungen und der Auflösung des Vereins – mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorstandsvorsitzende.
  5. Jede satzungsmäßig einberufene, direkte Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, sobald mindestens 50 % der Vereinsmitglieder anwesend sind.
  6. Jede satzungsmäßig einberufene, indirekte Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, sobald mindestens 50 % der Vereinsmitglieder sich über mindestens einen Kommunikationskanal zur Sache äußern und abstimmen können.
  7. Mischformen dieser Möglichkeiten der Beschlussfassung sind möglich, wenn das die Anzahl abstimmender Mitglieder erhöht.
  8. Beschlussfassungen außerhalb des Rahmens der Mitgliederversammlung und ohne Kenntnis des Vorstands sind nicht zulässig.
  9. Im Rahmen seiner Alleinvertretungsberechtigung kann der Vorstandsvorsitzende allein Entscheidungen treffen und Beschlüsse fassen. Voraussetzung hierfür ist äußerste Dringlichkeit (z.B. Terminzusagen oder Engagement von Ersatzspielern bei kurzfristigen Ausfällen).

§ 12 Vorstandswahlen

  1. Die Wahl des Vorstands ist eine gesonderte Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung.
  2. Die Wahl findet offen statt.
  3. Mitglieder des Vorstands werden auf unbestimmte Zeit gewählt.
  4. Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich.
  5. Die Mitglieder des Vorstandes bleiben so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt worden ist.
  6. Wünscht ein Vorstandsmitglied die Niederlegung seines Amtes, so muss dies der Mitgliederversammlung rechtzeitig mitgeteilt werden. Die Mitgliederversammlung ruft hierauf Neuwahlen aus, um das Amt neu zu besetzen.
  7. Ein Mitglied des Vorstands kann seines Amtes behoben werden. Gründe hierfür können sein:

    – Nichterfüllung seiner Aufgaben

    – Missbrauch seines Amtes

    – Verstoß gegen die Grundsätze des Vereins

  8. Die Amtsenthebung eines Vorstandsmitglieds muss durch die Mitgliederversammlung mindestens mit einer ¾ – Mehrheit beschlossen werden.

§ 13 Beurkundung von Beschlüssen

  1. Die in Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Vorstand zu unterzeichnen.
  2. Diese Satzung erlaubt jede digitale Schriftform, die für mindestens 12 Monate einsehbar bleibt, bzw. in Form digitaler Textdokumente archivieren lässt; v.a. Email und Messenger-Anwendungen.
    Eine satzungsmäßig geforderte schriftliche Bestätigung ist durch Vorliegen einer entsprechenden Email oder Messenger-Textes erfüllt. Die Beurkundung von Dokumenten ist durch digitale Signaturen erfüllt. Sofern nicht anders angegeben, sieht die Satzung intern keinen herkömmlichen Schriftverkehr auf postalischem Wege vor.


§ 14 Kassenprüfung

  1. Die Mitgliederversammlung wählt ein Vereinsmitglied zum Kassenprüfer. Dieser prüft in der Nachbereitung von Projekten sowie generell halbjährlich die finanzielle Situation auf Korrektheit und übergibt seinen Prüfbericht der Mitgliederversammlung.
  2. Der Kassenprüfer darf kein Vorstandsmitglied sein und wird auf 2 Jahre gewählt.
  3. Das Prüfungsrecht der Kassenprüfer erstreckt sich auf die Überprüfung eines ordentlichen Finanzgebarens, ordnungsgemäßer Kassenführung sowie Überprüfung des Belegwesens. Die Tätigkeit erstreckt sich auf die rein rechnerische Überprüfung, jedoch nicht auf die sachliche Fertigung von getätigten Ausgaben.

§ 15 Satzungsänderungen

  1. Für den Beschluss über Satzungsänderungen ist eine ¾ – Mehrheit der Mitgliederversammlung erforderlich.
  2. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern sofort schriftlich mitgeteilt werden.

§ 16 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung

  1. Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine ¾ – Mehrheit der Mitgliederversammlung erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die es zur Förderung von Kunst und Kultur zu verwenden hat. Diese ist per Beschluss zu benennen. Die Vereinsauflösung wird erst mit dieser Beschlussfassung wirksam.

§ 17 Datenschutz

Im Rahmen der Mitgliederverwaltung werden von den Mitgliedern folgenden Daten erhoben: Name, Vorname, E-Mail- Adresse, Telefonnummer und Anschrift. Diese Daten werden im Rahmen der Mitgliedschaft verarbeitet und gespeichert. Der Verein veröffentlicht keine Daten seiner Mitglieder.

§ 18 In-Kraft-Treten

Vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom __________ verabschiedet und tritt mit der Eintragung im Vereinsregister in Kraft.

 

1Im Interesse einer besseren Lesbarkeit wird nicht ausdrücklich in geschlechtsspezifischen Personenbezeichnungen differenziert. Die gewählte männliche Form schließt eine adäquate weibliche Form gleichberechtigt ein.